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Die Messdienergemeinschaft St.Bonifatius Hohenlimburg |
| Wer wir sind! |
Wir sind die kath. Messdiener(innen) der St. Bonifatius Gemeinde Hohenlimburg. Unsere Gruppe umfasst ca. 90-100 Kinder und 20 Leiter. Die Altersspanne beginnt bei 10 Jahren und reicht bis weit über 20 Jahren. Eine große Anzahl an Personen in diesem "höheren" Alter unterscheidet unsere Messdienerschaft von unseren Nachbargemeinden und zeichnet uns auch aus, worauf wir auch etwas stolz sind!
Unser Hauptanliegen besteht in der Mitgestaltung der Liturgie durch unseren Dienst am Altar, wie sollte es auch anders sein? Hier beginnen die Aufgaben mit jungem Alter beim Flambo- und Altardienst und reichen bis zum Weihrauch, Leuchter und Zeromoniar. Zusätzlich kommen Sonderdienste bei großen Festen wie z.B. Fahne, Wimpel, Mikro&Lautsprecher (Fronleichnam), Weihwasser (Gräbersegnung) uvm. Ein Messdiener in unserer Gemeinde muss nicht nur wegen der vielen verschiedenen Dienste vielfältig veranlagt sein, sondern auch wegen den Unterschieden in der Liturgie, da in unserer Gemeinde 3 verschiedene Pfarrer die Heilige Messe zelebrieren.
Ein zweites Anliegen besteht in der Gemeinschaft. Durch viele Aktionen im Jahr stärken wir den Zusammenhalt unserer Gruppe. Um diese Aktionen richtig zu planen, ist die Leiterrunde nebenher in einzelne AKs (Arbeitskreise) eingeteilt. Näheres hierzu erfahren Sie unter dem Menüpunkt "Arbeitskreise" im "Leiterrunden"-Bereich. Als wohl größte und bekannteste Aktion steht die jährliche Sommerfahrt ganz oben. Jedes Jahr fahren wir in eine Schützenhalle ins Sauerland und verbringen dort eine Woche (oder mehr) mit sehr viel Spaß an der Gemeinschaft. Neben dieser sind noch zahlreiche andere Aktionen wie z.B. die Weihnachtsfeier, Ostereiersuchen, mind. 2 Discos jährlich, Movienight, Minigolfspielen, Schlittschuhlaufen, Schwimmen uvm.
Wir planen jedoch nicht nur unsere eigenen Aktionen sondern helfen auch tatkräftig bei der Planung und Durchführung von größeren Festen wie z.B. dem Gemeindefest oder auch Abschlussmessen bzw. Aufnahmemessen von unseren Pfarrern ect. mit.
Seit nun schon einigen Jahren besteht der Pastoralverbung zwischen Halden und Hohenlimburg. Natürlich spiegelt sich dieser auch in einer engen Zusammenarbeit der Messdienergemeinschaften wieder. Die meisten Aktionen werden nun mittlerweile zusammen geplant und durchgeführt. Aber auch zu anderen Jugendgruppen aus der Gemeinde wie z.B. den Deutschen Pfadfindern St. Georg (DPSG) Hohenlimburg halten wir engen Kontakt und fahren z.B. einmal jährlich im Herbst für eine Woche auf eine gemeinsame Fahrt.
Zusätzlich zu den Aktionen gibt es das Angebot einer wöchentlichen Gruppenstunde für alle Kinder. Hier werden verschiedene Projekte durchgeführt, jeweils passend zur Jahreszeit.
Damit auch für Nachwuchs gesorgt ist läuft jedes Jahr von Mai bis Dezember die Ausbildung der "neuen" Messdiener. Das Ganze beginnt mit einem Elternabend und endet am 3. Advent mit einer feierlichen Aufnahmemesse in unsere Gemeinschaft, an der alle Messdiener teilnehmen. Mehr Informationen hierzu finden sie unter dem Menüpunkt "Ausbildung". |
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| Freizeitaktionen der Messdiener |
-Sommerfahrt
-Messdienerwochende
-wöchentliche Gruppenstunde
-Fahrradtouren
-Schlittschuhlaufen
-Discos im Gruppenraum
-Ostereiersuche
-Weihnachtsfeier
-Dekanatstage
-Sommer- und Gemeindefest
-Filmenacht
-und vieles mehr...
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| Leiteraktionen |
-Leiterrunde
-Vorstandsitzung
-Arbeitskreise
-Leiterwochenende
-Vorfahrtskommando Sommerfahrt
-Jahresabschlussessen
-Krippenauf- und abbau
-Bilderteppiche Fronleichnam
-Dekanatstreffen
-Fortbildung (AVO)
-Leiterfrühstück
-Ausflüge (Schwimmen, Kino, KickIn, Partys etc.)
-und vieles mehr...
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| Unsere Strukur |

Ab 16 Jahren steigen Messdiener zum Leiter auf. Die Leiterrunde bildet die AKs, auf die fast alle Aufgaben der Messdiener/Leiterrunde verteilt sind. Neben diesen Aufgaben gibt es noch einzelne Ämter und den Kassenführer(Kassenwart, die direkt von der Leiterrunde gewählt werden.
Jeder AK wählt einen AK-Leiter, welche mit dem Obermessdiener, der direkt von der Leiterrunde gewählt wird, den Vorstand bildet. Dieser trifft wichtige Entscheidungen für die MEssdienerschaft und leitet sie. Der Obermessdiener ist der Ansprechpartner für Außenstehende und führt die Vorstandssitzungen. Diese finden monatlich statt, ebenso wie die Leiterrunden.
Der Ältestenrat besteht aus 3 erfahrenen Messdienern, welche die Arbeit der Vorstands beobachten und eine beratende Funktion haben. 2 Mal jährlich führen sie Einzelgespräche mit den Vorstands-mitgliedern. Der Ältestenrat wird ebenfalls direkt von der Leiterrunde gewählt. Nach 2 Jahren finden Neuwahlen statt.
Der Kassenführer hat jederzeit den Überblick über die Messdienerkasse und informiert den Vorstand vor Anschaffungen. Genauso wie der Kassenprüfer muss er 18 Jahre alt sein und wir direkt von der Leiterrunde gewählt. Beide haben keine Entscheidungskraft über die Kasse. |
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| Was uns prägt! |
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Wir versuchen die Begriffe Glaube und Spaß zu verbinden. Die meisten denken bei dem Wort "Messdiener" wohl zuerst an Sonntagsgottesdienste und ewiges knien vor dem Altar. Ganz falsch ist dies natürlich nicht, da auch bei uns der Dienst am Altar den höchsten Stellenwert hat. So wird durch den Dienst am Altar der Glaube in das Leben von jedem Messdiener gebunden.
Zusätzlich bringen wir mit zahlreichen Freizeitaktionen Spaß und Lebensfreude in die Gemeinschaft. Bei dem Zusammenleben über eine Woche lernen die Kinder tolerant und hilfsbereit zu sein und lernen den richtigen Umgang mit Konflikten. Die Leiter dienen hier, so gut es geht, als Vorbild.
Auch die Leiter haben viel Nutzen an der Gemeinschaft. So lernen sie z.B. mit Verantwortung umzugehen und bekommen ein Organisationsvermögen beim Planen von Ausflügen. Dies spiegelt sich nicht nur in der hohen Anzahl an volljährigen Leitern wieder, sondern auch in dem Spaß, Mitglied der Leiterrunde zu sein und den zahlreichen "außermessdienerlichen" Aktionen.
Selbstverständlich bildet sich unsere Gruppe auf Mädchen und Jungen. Was noch vor 50 Jahren unvorstellbar in der Gemeinde war ist heute mehr als normal. Mädchen können genauso den Dienst am Altar verrichten wie Jungen.
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| Was wir uns vornehmen! |
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Unser Ziel liegt darin, die große Anzahl an Messdienern(innen) in unserer Gemeinde beizubehalten und weiterhin mit genauso viel Spaß und Freude an Aktionen teilzunehmen. Wir versuchen den Kindern den gleichen Spaß zu vermitteln, wie uns früher vermittelt wurde. Die erfordert natürlich eine gute Nachwuchsicherung. Durch das jährliche Werben in Grundschulen melden sich jedes Jahr viele junge Mädchen und Jungen bereit zum Dienst am Altar. Dieser Dienst wird durch viel Spaß bei den Freizeitaktionen begleitet.
Mit dem Alter von ungefähr 15 Jahren treten Kinder in die Leiterrunde ein und übernehmen zum ersten Mal selbst Verantwortung. Unser Wunsch besteht darin, dass dieser Durchlauf noch lange anhält und auch in Zukunft viele Mädchen und Jungen mit Freude am Altar stehen.
Durch unsere Jugendarbeit halten wir eine enge Bindung an die Gemeinde/Kirche und bringen den Glauben, der heute einen vielfach zu geringen Stellenwert im Leben eines Kindes hat, diesem wieder nahe.
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| Unser Schutzpatron Tarcisius! |
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Tarzisius! Das ist doch der kleine Ministrantenknabe, der tapfer wie ein Mann gestorben ist.
Nun kommt grübelnder Menschenverstand und möchte wissen, wie es damals wirklich gewesen ist, als Tarzisius gestorben ist. Fragen wir die Geschichte, doch so kommen wir nicht weit. Bei ihr ist es so: je weiter vom Gegenwartsgeschehen wir uns entfernen, desto dürftiger wird ihre Kunde über das jeweilige Geschehen. Bei unserem Heiligen kennt sie gar nur das knappe Sätzlein: "Tarzisius lebte zur Zeit der Kirchen- und Christenverfolgung in Rom, wo er auch eines gewaltsamen Todes für seinen Glauben an Christus gestorben ist." Über die Begleitumstände seines Sterbens gibt Papst Damasus (gestorben 384) einige wertvolle Hinweise: "Tarzisius ist, als er die heilige Eucharistie zu Gläubigen trug, von heidnischem Pöbel überfallen und erschlagen worden."
Mit diesen beiden Angaben lässt leicht sich rekonstruieren, wie es zum gewaltsamen Tode unseres Heiligen gekommen ist: Im Kerker warteten Christen auf den Tag ihrer Hinrichtung. Sie warteten aber auch auf die hl. Kommunion, um vorbereitet ihren schweren Gang in den Tod anzutreten. Wer aber sollte die heilige Eucharistie sicher in die Kerker bringen? Die Priester konnten es nicht; sie waren zu sehr bekannt. Da ist Tarzisius es gewesen, der sich für den gefahrvollen Dienst freiwillig gemeldet hat. Bei der Ausübung des heiligen Dienstes ist er dann ums Leben gekommen.
Diese Tatsache blieb, wenn auch Einzelheiten allmählich verblassten, in der Erinnerung des Volkes haften. Eine Legende ist um seine Person herum entstanden. Nun aber ist Legende niemals bloße Erfindung. Von Tarzisius erzählt sie also:
Er war noch ein kleiner Junge, kaum älter als 12 Jahre, als er schon reif war für die grösste Heldentat. Früh hatte er seine Eltern verloren, wohnte bei einem reichen Onkel, der noch Heide war. Anders Tarzisius: ihn hatte Gott mitten aus seiner heidnischen Umgebung zur Wahrheit gerufen, zum Glauben. Und der kleine Tarzisius nahm es ernst, sehr ernst mit seinem Christsein. Während die anderen noch schliefen, schlich er sich über Treppen und Gänge aus dem Hause seines Onkels zum Gottesdienst. Die christliche Gemeinde Roms hielt grosse Stücke auf den eifrigen Jungen, bald vertraute man ihm das verantwortungsvolle Amt eines Türhüters in der Kirche an, damit sich kein Unbefugter zur Feier der heiligen Geheimnisse einschleiche.
Wieder hetzte man in Rom die Christen, wie schon so oft seit den Tagen des heiligen Petrus, der als erster für Christus in Rom verblutete. Im Mamertinischen Kerker schmachteten christliche Männer und Frauen, ermutigten einander, beteten, sangen Loblieder zu Gottes Ehre. Aber sie waren ohne die Stärkung des Allerheiligsten Sakramentes.
Es ist Gottesdienst in der Katakombe der Hl. Lucilla. Papst Stephan feiert selbst die Messe, predigt, fragt: "Wer ist bereit, unseren Gefangenen die Hl. Kommunion zu bringen? Nur die Jüngeren können es noch wagen, wir erwachsenen Christen sind alle verdächtig." Fest und langsam geht Tarzisius auf den Papst zu, erklärt: "Ich bin bereit, mit meinem Leben werde ich es schützen, das höchste Gut." Tags darauf kniete Tarzisius vor dem Altar. Bonus, der Priester, reichte dem Jungen das Allerheiligste, das er als Wegzehrung den Gefangenen bringen sollte. Ans Ziel kam er nicht.
Ein Sklave aus dem Hause seines Onkels hatte schon lange das Tun des Tarzisius ausspioniert, hatte irgendwie Kunde bekommen von dessen Botengang, hatte dessen heidnische Alters- und Spielgenossen auf die Spur des Gottesträgers gesetzt. Eine Aufforderung zum Spiel ist der harmlose Anfang, als sie Tarzisius eingeholt hatten. Der legt seine über der Brust gekreuzten Hände noch fester um das Allerheiligste und will weitergehen. Sie verstellen ihm den Weg und schon fällt auch die verhängnisvolle Frage: "Was hältst du so fest verborgen? Herzeigen!" Knapp und gesetzt kommt von Tarzisius die Gegenrede: "Nie und nimmer!" Eine regelrechte Rauferei hebt an, Erwachsene kommen dazu, wollen dem verzweifelt sich wehrenden Tarzisius helfen. Da fällt das Wort: "Er ist ein Christ, trägt das Geheimnis der Christen." Nun prasseln Stockschläge auf den Bekennerknaben hernieder, Steine fliegen gegen ihn. Schwer getroffen liegt Tarzisius auf dem Boden, blutet, stöhnt vor Schmerzen, aber das Geheimnis lässt er nicht los, auch dann noch nicht, als ein Stein ihn tödlich an der Schläfe getroffen hatte.
Schon war man dabei, seine immer noch fest zusammengepressten Hände zu lösen, um an das Geheimnis heranzukommen, als jemand rief: "Leichenräuber!" Die Meute stob auseinander, denn Leichenraub wurde nach dem Römischen Recht schwer bestraft. Ein Christ nahm den toten Tarzisius auf seine Schultern, trug die Leiche in die Gruft des Papstes Zephirinus. Unversehrt fand man das heiligste Sakrament. Mit seinem Leben hatte Tarzisius es geschützt. Das war im Jahre 257.
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Daten:
-Gedenktag: 15.August
-Liturgische Farbe: rot
-Namenserklärung ursprüngl. Griech., lat. = der Mutige
-Patronat Schutzheiliger der Ministranten
-Reliquien Die leiblichen Überreste sind in Rom.
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